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Spanischer Sattel

© trammer / PIXELIO

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Die gemütliche Art zu Reiten

Spanische Pferde sind meist kürzer gebaut als andere, zudem verlangt man von ihnen in der hohen Schule ein starkes untertreten der Hinterhand unter den Pferdekörper. Der spanische Sattel muss hierauf angepasst sein.

Der spanische Sattel ist ein Sattel mit großer Auflagefläche und von kurzer Bauart. In der spanischen Reitweise wird viel im Aussitzen geritten und zwar mit relativ langen Bügeln. Der Reiter wird daher im spanischen Sattel möglichst weit nach hinten gesetzt.

Dadurch bedingt eignet sich diese Art von Sätteln nicht gut zum leichttraben oder gar zum Springen. Wenn man ein Pferd besitzt, dass im Trab und im Galopp weiche Gänge hat, ist dieser Sattel eine echte Alternative. Man kann damit stundenlange gemütliche Ritte ohne Rückenschmerzen unternehmen und sitzt aufgrund der tiefen Sattelfläche auch bei einem schnellen Galopp sehr sicher.

Spanische Sättel geben dem Pferd ein hohes Maß an Schulterfreiheit, da die Knieaktion spanischer Pferde sowieso höher ist und verschiedene Dressurlektionen ein noch höheres Pferdebein verlangen.

Spanische Sättel gab es früher mit einem Holz-Federstahl Baum, heute sind aber verbreitet auch Kunststoffbäume auf dem Markt. Wie auch bei den englischen und den Westernsätteln unterscheidet man beim spanischen Sattel noch verschiedene Stilrichtungen und Verwendungszwecke.